Känguru Mila: Erneute Suchaktion – Jetzt 6000 Euro Belohnung

Eine neue (aber kalte) Spur und noch mal ein Belohnungs-Bonus: Der Vermisstenfall Mila hält die Menschen weiter auf Trab.

Klitschnass ist am Sonntagabend Zoo-Direktor Matthias Schmitt von seiner nunmehr vierten „Fahndung“ zurückgekehrt – zwar leicht entmutigt, aber doch mit der Gewissheit, dass das Schicksal des kleinen Kängurus Mila weiter bewegt und er sich auf Hilfe stützen kann. Denn am Sonntagabend ist Schmitt nicht nur mit weniger als einer Handvoll Zoo-Mitarbeiter durch Wald und hohes Gras marschiert. Diesmal war der Suchtrupp gut 20 Leute stark. Die Tierrettung Kindsbach war mit ausgerückt – wie versprochen.

Die Kindsbacher hatten auch von einer Frau den Hinweis erhalten. Sie will das Albino-Känguru am Sonntagabend dort gesehen haben, so es möglicherweise auch erstmals nach seinem Verschwinden entdeckt worden ist: nahe eines Radwegs zwischen dem Einsiedlerhof und Kindsbach. Die Suche blieb allerdings erfolglos.

Trotzdem hat Schmitt die Hoffnung nicht aufgegeben. Und er appelliert erneut an Menschen, die das kleine, am 19. August aus dem Siegelbacher Zoo verschwundene Bennet-Känguru entdecken, aufs Neue: Sie sollten bitte sofort Polizei, Zoo oder Tierrettung informieren – und möglichst vor Ort bleiben, um den herbei eilenden Helfern gleich wichtige Hinweise geben zu können. Unterdessen hat sich die Belohnung für Hinweise, die zu Milas Entdeckung führen könnten, weiter erhöht. Laut Schmitt ist die Summe nun auf 6000 Euro angewachsen.

 

Quelle: rheinpfalz.de