Tote Enten entdeckt: Landschaftsweiher vorerst gesperrt

Im Naherholungsgebiet Busenwiesen sind am Sonntag tote Enten entdeckt worden. Der dortige Landschaftsweiher bleibt gesperrt, bis die Ursache für das Vogelsterben ermittelt ist. Auch Hunde sollten vom Wasser ferngehalten werden.

Am Sonntagabend wurde die Freiwillige Feuerwehr Weilerbach für eine Tierrettung alarmiert: „Drei Enten trieben tot im Wasser, vier liefen verletzt umher“, berichtet auf Anfrage Wehrleiter Udo Strasser. Gemeinsam mit der Tierrettung des Tierschutzvereins Kindsbach fing die Wehr die verletzten Tiere ein und barg die toten aus dem Wasser. „Da nicht genau klar ist, woran die Vögel gestorben sind, wurden die Untere Wasserbehörde und das Kreisveterinäramt hinzugezogen.“ Die Kadaver werden nun von Spezialisten in Koblenz untersucht. Außerdem wird das Wasser des Weihers unter die Lupe genommen.

Etwas falsches gefressen?

Wie Denny Schenkel vom Tierschutzverein mitteilt, nahm die Tierrettung vier verletzte Enten mit nach Kindsbach. „Zwei mussten noch am Abend vom Tierarzt erlöst werden, weil akute Erstickungsgefahr bestand.“ Eine dritte Ente, die zunächst noch fitter erschien, sei über Nacht verendet, berichtet Schenkel. Das vierte Tier habe sich erholt. Er geht davon aus, dass die Vögel „etwas Falsches gefressen haben“.

 

Quelle: rheinpfalz.de